
16. Dez. 2013 – Foto: EPA
STIMME RUSSLANDS Der Präsident des Südsudans Salva Kiir hat nach nächtlichen Kämpfen in Juba von der Abwendung eines Staatsstreichs durch Regierungstruppen berichtet.
Das Staatsoberhaupt warf den Staatsstreich seinem ehemaligen Assistenten Riek Machar vor.
Am Vortag hatte der Präsident in Juba den Ausnahmezustand ausgerufen, ihm zufolge ist aber die Situation derzeit unter Kontrolle.
Soldaten auf beiden Seiten des Konflikts kämpften für mehrere Stunden. Es gab Berichte über Todesopfer.
Seit Juli lässt die politische Krise im Südsudan nicht nach, die durch den Rücktritt der Regierung ausgelöst wurde, den Kiir selbst initiierte. Der angebliche Meuterer Machar war Mitglied des entlassenen Ministerkabinetts.